Projekt „Positive Schule“

Stell dir mal folgende Situation vor: im Unterricht wird gerade Sexualität behandelt. Dein etwa 50-jähriger Lehrer sitzt vorne an seinem Tisch, das Thema ist ihm sichtlich unangenehm. Du, genau wie alle anderen in der Klasse, schaust auf den Boden und hoffst nichts sagen zu müssen. Dazu braucht man nicht viel Vorstellungsvermögen. Sicher hast auch du diese Situation so oder so ähnlich schon erlebt. In dieser Atmosphäre ist  ein offener Umgang mit dem Thema Sexualität nicht möglich, sexuell übertragbare Krankheiten kommen ebenfalls viel zu kurz.

Hier siehst du ein Bild mit Schüler*innen aus dem Projekt "Positive Schule".

Hier kommen wir ins Spiel. Nach einem umfassenden Ausbildungsseminar sind wir in der Lage im Rahmen unseres Projektes Positive Schule SchülerInnen auf Augenhöhe aufzuklären. Unsere Workshops sind inhaltlich in 2 Parts á 90 Minuten unterteilt. Wir sprechen über Geschlechtsidentitäten, Sexualität und die damit einhergehenden Stereotypen. Der zweite Teil des Workshops befasst sich mit sexuell übertragbaren Krankheiten und Verhütung. Wir sprechen  offen und unverkrampft über das Thema Sex und ermöglichen den Jugendlichen jegliche Frage zu stellen. Wir selbst entstammen auch der jugendlichen Lebenswelt und wissen, wie dieses immer noch heikle Thema besprochen werden sollte. Genau das macht das Projekt so besonders. Wir klären auf Augenhöhe auf. Um dies auch langfristig und nachhaltig gewährleisten zu können, schließen wir mit den Schulen Schulpartnerschaften ab. So garantieren wir auch den nachfolgenden Generationen ganzheitliche sexuelle Aufklärung und sind stetiger Ansprechpartner der SchülerInnen.