THOR: Tag der Entscheidung

12. März 2018, von Geraldine

Ich war mal wieder im Kino und durfte zur Premiere von Thor: Ragnarok (deutscher Titel: Thor: Tag der Entscheidung – Wer den verbrochen hat, kann ich euch leider nicht sagen.), dem 3. Teil der Reihe. Mein Begleiter und ich trafen uns am Neustadt-Kino und waren völlig aus dem Häuschen: Endlich ein neuer MARVEL-Film und endlich dürfen wir ihn sehen! Ich hatte mich schon eine ganze Weile auf dieses Release gefreut, da mich das gesamte MARVEL-Universum mit all seinen Helden und Antagonisten sehr fasziniert, vor allem aber freute ich mich auf Loki. Von Tom Hiddleston gespielt, stellt der Gott des Schabernacks für mich eine attraktive Rolle dar, die ich nicht verpassen will. So war ich also schon bei seinem ersten Erscheinen auf der Leinwand aufgeregt, wurde aber letztlich ein wenig enttäuscht: Wieder bekam er zwar eine Hauptrolle, blieb aber was den Handlungsstrang betraf eher nebensächlich. In Thor 3 dreht sich alles um, wer hätte es gedacht, Thor und, ihr werdet es kaum glauben, Hulk (Marc Ruffalo)! Der gesamte Film basierte eher auf den bisherigen Erlebnissen der beiden, wie sie sich nun im neu geordneten Kosmos zu Recht finden (siehe frühere Teile) und natürlich um die Bekämpfung des „neuen“ Feindes: Hela, die Göttin des Todes. Vermissen durfte man auch die zahlreichen Anspielungen auf Charaktere und Szenen aus anderen Filmen des Marvel Cinematic Universe nicht.

Keine Sorge, ich werde versuchen nicht zu spoilern, aber einige Dinge muss ich hier unbedingt loswerden: Die Erstgeborene Odins, also Schwester von Thor und Loki, Hela, taucht, nachdem der Thron von Asgard unbesetzt bleibt, auf und gefährdet das gesamte Königreich mit all seinen Bewohnern. Typisches Endzeit-Szenario, denkt sich der geschulte Filme-Seher jetzt vielleicht. So wie der Film sich dann aufbaut, scheinen die Drehbuchautoren dasselbe gedacht zu haben: „Wir brauchen mehr Lacher!“ Ein Road-Trip-Movie mit den beiden Hauptcharakteren beginnt.  Neben den üblichen Dialogen sind die wirklich gut durchdachten CGI-Effekte, Schnitte und Kamerafahrten, das was mich eher abholt.

THOR – gespielt von Chris Hemsworth – ist der Beschützer der neun Welten, da erwartet man explodierende Planeten, interdimensionale Kämpfe und nackte durchtrainierte Oberkörper. Protziges Gehabe gehört irgendwie dazu – im Gegensatz zu den teilweise wirklich banalen und leicht sexistischen Witzen, finde ich. Irgendwann hatte ich das Gefühl die Hau-Drauf-Komik kann nicht noch flacher werden, aber dem ganzen wurde noch ein I-Tüpfelchen aufgesetzt – mit der Namensgebung für ein interdimensionales LOCH… Ja, auch der Plot-Twist scheint aus dem Ärmel gezogen, (Ich muss gestehen, er hat mich dennoch überrascht, auch wenn man schon im Trailer beinahe alle Details der Wendung sah.) aber wie schon gesagt: Ich möchte hier nichts weiter verraten, schaut euch THOR 3 einfach selbst an (mittlerweile schon auf Blu-Ray und DVD erhältlich). Mein Kino-Erlebnis wäre atemberaubend gewesen, wenn man einfach jegliche Sprache stumm geschaltet hätte… Letztendlich bleibt aber die Frage, warum man sich einen Superheldenfilm anschaut: Wegen der Effekte und Bilder oder wegen der Dialoge und Handlungen?

Wir danken dem The Light Cinema für die Kooperation.

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